Direkt zum Inhalt

Schulleben

Geschichten aus dem Schulalltag

Schüler buken, nähten, wanderten und radelten für Afrika

Auch in diesem Jahr starteten die Schülerinnen und Schüler der Graf Recke Stiftung mit Aktivitäten durch, um Geld für soziale Projekte in Afrika zu sammeln – dieses Mal unter Coronabedingungen. Von damit verbundenen Einschränkungen ließen sich die Akteure nicht entmutigen, im Gegenteil: Sie machte erfinderisch.

Schon regelmäßig nehmen die Förderschulen der Graf Recke Stiftung an der bundesweiten Kampagne „Dein Tag für Afrika“ der „Aktion Tagwerk“ teil. Die Idee der Kampagne: Schüler gehen an einem Tag im Schuljahr nicht in die Schule, sondern sie generieren Spenden für Bildungsprojekte in fünf afrikanischen Ländern. „Die diesjährige Teilnahme stand natürlich unter dem Einfluss der Coronapandemie“, berichtet Diana Seng, Leiterin der Schule II. „Doch weil gerade der afrikanische Kontinent durch dieses Virus zusätzlich sehr hart getroffen wurde, war es allen Akteuren ein besonderes Anliegen, den Sponsorentag trotz der widrigen Umstände durchzuführen.“

Schüler aus der Förderschule I sind in diesem Jahr gewandert und Fahrrad gefahren, andere folgten dem Motto der Initiatoren der „Aktion Tagwerk: „Deiner Kreativität sind keine Grenzen gesetzt“. Das motivierte etwa die älteren Schüler aus dem Heckenwinkel, selbst gebackene Graf-Recke-Kekse zu verkaufen, während die Jüngeren aus der „Primo“ – auf Vorbestellung – Mund-und-Nasenschutz-Masken nähten und verkauften. Damit allein haben sie schon 349,50 Euro für die Spendenbox gesammelt. Die Radler und Wanderer sowie eine coronakonforme Spendensammlung brachten sogar über 600 Euro zusammen. Zusammen kamen so beinahe 1.000 Euro, wofür Schulleiterin Diana Seng und Schulleiter Benedikt Florian sich „ganz herzlich bei allen Beteiligten bedankten“ und weiterhin „allen viel Erfolg beim sozialen Einsatz und gute Gesundheit wünschen“.

 

Mehr zum Thema

Informationen zum „Tag für Afrika“: www.aktion-tagwerk.de