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Schulstelle Ratingen

In unserer Außenstelle, in der Schuletage Ratingen, werden die Klassen 1-6 in den Bildungsgängen Grund- und Hauptschule sowie im Bildungsgang Lernen unterrichtet.

Individuelle Förderung

Die individuelle Förderung unserer Schülerinnen und Schüler ist ein wesentliches Anliegen unserer Arbeit. Ausgehend von den individuellen Voraussetzungen und Fähigkeiten jedes Kindes unterstützen und begleiten wir es bestmöglich darin, seine Potentiale und Chancen zu nutzen und entfalten. Dabei wird unsere Schülerschaft durch individuelle Lernangebote in Kleingruppen gefördert und gefördert.

Durch eine Vielfalt an Zugangsweisen wie die individuelle Wochenplanarbeit, den Einsatz personalisierter Tablets für jeden Schüler bzw. jede Schülerin oder bewegte Lerneinheiten, begleiten wir sie in ihren Lernprozessen. Grundlage unserer Förderung ist die Schaffung eines ganzheitlichen Bildes, welches wir aus Beobachtungen, Diagnosen und im engen Austausch in den jeweiligen Teams erschaffen. Ausgehend davon erstellen wir Förderpläne, in welchem ein kompetenzorientierter Ist-Stand sowie die zu fördernden Bereiche dargelegt werden, woraus wir Ziele und entsprechende Maßnahmen zur Erreichung dieser ableiten. In regelmäßigen Abständen evaluieren wir diese und passen die individuelle Förderung bei Bedarf an. 

 

Ganztagsangebot

Für Kinder, die nicht in den Gruppen nachmittags betreut werden, findet der Ganztag dreimal pro Woche (dienstags, mittwochs, donnerstags) statt. Die Schülerinnen und Schüler beteiligen sich an der Zubereitung und den notwendigen Aufräumarbeiten des gemeinsamen Mittagessens. Gestaltete Freizeit findet in der Kleingruppe statt. Die Angebote richten sich nach den individuellen Bedürfnissen der Schüler und aktuellen Gegebenheiten und werden regelmäßig angepasst. Im Anschluss an das Mittagessen erfolgen Förderangebote und Hausaufgabenbetreuung für Kleingruppen und/oder einzelne Kinder.

 

Elternarbeit

Die Kooperation zwischen Schule und Elternhaus sowie Schule und Jugendhilfe hat positive Auswirkungen sowohl auf den allgemeinen Bildungserfolg als auch auf die soziale Integration und die emotionale Befindlichkeit der Kinder. Durch die regelmäßige Gestaltung verschiedener Kontaktangebote wird eine Beratung in Entscheidungsprozessen sowie in herausfordernden Situationen ermöglicht durch:

  • regelmäßigen, oft täglichen Austausch mit den Eltern oder den Erzieherinnen und Erziehern der Tagesgruppen per Telefon oder Mail
  • Teilnahme an Hilfeplangesprächen mit Jugendamt, Mitarbeitenden und Eltern
  • gemeinsame Absprachen mit den Eltern oder Erziehungsberechtigten zur Unterstützung in Bezug auf Belohnungssysteme, Verstärkerpläne, Hausaufgaben sowie erzieherischen, pädagogischen Maßnahmen
  • die Einbindung der Eltern in schulische Veranstaltungen und Feste
  • Unterstützung der Eltern in der Kommunikation mit außerschulischen Institutionen wie Ärzten, Therapeuten, Beratungsstellen, Jugendamt etc.
  • Unterstützung beim Einsatz einer Inklusionshilfe
  • Beratung und Unterstützung bei eventuellem Förderortwechsel.

 

Kooperationsschulen

Die Schule II kooperiert eng mit zwei Grundschulen in Ratingen-West.

Schüler mit den Förderschwerpunkten „Emotionale und soziale Entwicklung“ werden im Rahmen der“ Offenen Lerngruppe“ an der Astrid-Lindgren-Schule und der Erich-Kästner-Schule von der ersten bis zur vierten Klasse im Gemeinsamen Lernen unterrichtet.

  • Unterrichtet wird nach den Lehrplänen der Primarstufe im Bildungsgang Grundschule sowie im Bildungsgang Lernen mit dem Ziel, Kinder mit emotionalem und sozialem Unterstützungsbedarf an der Regelschule zu fördern
  • Individuelle Lernzugänge und passgenaue schulische Aufgaben ermöglichen den Schülern und Schülerinnen Lernerfolge
  • Bestehende Probleme der Kinder werden verstanden und in Einzel- oder Kleingruppenförderung aufgefangen und bearbeitet
  • Mit Beratung und Förderung findet eine Begleitung in die Regelklasse statt
  • Es findet eine enge Vernetzung und Kommunikation zwischen Sonderpädagogen, Klassenlehrern, Eltern sowie ggf. außerschulischen Institutionen statt, um gemeinsame Erziehungsziele zu entwickeln und zu erreichen.